4 häufige Fehler beim Video-Marketing und wie man sie vermeidet

4 häufige Fehler beim Video-Marketing
und wie man sie vermeidet

 

Die Macht des Videomarketings kann in der heutigen Zeit nicht ignoriert werden. Daher ist es wichtig, die häufig auftretenden Fehler zu überprüfen und diese zu vermeiden.

#1 Fehlende Strategie

Eines der häufigsten Fehler, den man machen kann, ist, mit dem Drehen zu beginnen, ohne eine wirkliche Zielsetzung zu haben. Wenn keine umfassende Marketing-Strategie dahintersteckt, kann das Video noch so gut sein, es wird allerdings vermutlich keinen erkennbaren Effekt erzielen. Dabei geht es darum, die Probleme Ihres Kunden zu verstehen und darauf einzugehen.

Es nützt nichts ein Video zu drehen, wenn man damit keine klaren Ziele verfolgt. Es gibt viele Dinge, die man über sein Produkt erzählen möchte, dabei muss die stärkste Botschaft gewählt werden und diese muss wie ein roter Faden durch den Film gezogen werden.

Fragen Sie sich zuerst wozu das Video erstellt werden soll. Welche Message wollen Sie vermitteln? Es kann schwierig sein, den sachlichen Inhalt des Videos gering zu halten und mehr emotionale Botschaften zu vermitteln. Dennoch ist es vor allem wichtig, Inhalte zu bringen, die zum zentralen Fokus des Videos beitragen.

#2 Video-Views

Views gelten oftmals als Maßstab für den Erfolg eines einzelnen Videos und als Indikator für das Wachstum einer Plattform. Die unterschiedlichen Zähltechniken der sozialen Netzwerke machen es nahezu unmöglich, einen treffenden Vergleich anzustellen. Bei Facebook gilt ein Clip ab 3 Sekunden als gesehen und bei YouTube erst ab 30 Sekunden Abspielzeit.

Auch zu beachten ist die Tatsache, dass damit zwar die Reichweite ermittelbar ist aber nicht das Engagement der Kampagne.

In Bezug auf YouTube zeigen die Videomesswerte Einblicke in die Leistung Ihrer Kampagne. Dadurch erhalten Sie eine strukturiertere Darstellung der Funktionsweise Ihres Videos über Impressionen, Aufrufe, Aufrufrate und Cost-per-View.

Video-Views sind auch nützlich, um zu zeigen, wie gut Ihr Inhalt empfangen wird und ob Nachrichten verstanden werden. In sozialen Videos können Sie Inhalte anzeigen, die mehr Likes, Shares und Kommentare erhalten.

Schließlich ist es gut, KPIs festzulegen (Key Performance Indicator), die Evalurieren können, welche Aktionen erfolgreich sind. Dies ist wichtig, um seine Aktivitäten entsprechend der Content-Ziele regelmäßig anhand definierter Kennzahlen zu überprüfen.

#3 Was ist die perfekte Videolänge?

Ein weiteres Problem kann die Videolänge sein. Obwohl es keine perfekte Videolänge gibt, lautet die Devise: Je kürzer, desto besser. Niemand hat viel Geduld oder Zeit, sich ein langes Video anzusehen, dass sein Interesse nicht weckt. 75% aller im letzten Jahr veröffentlichten Videos sind kürzer als 2 Minuten. Das bedeutet nicht, dass alle Videos unter 2 Minuten sein müssen. Die optimale Videolänge hängt vor allem von der Zielsetzung und dem Einsatzort ab.

Bei den zahlreichen Videoplattformen sollten Sie den Inhalt so anpassen, dass er für jedes Format die richtige Länge hat. Am wichtigsten ist, dass die gewünschten Inhalte vermittelt werden, ohne unnötig auszuschweifen.

#4 CTA (Call-to-Action)

Oft wird vergessen dem Video eine Handlungsaufforderung hinzuzufügen. Diese kann in Form eines Buttons oder eines Links eingesetzt werden.

Es ist wichtig, dass Sie Ihren Inhalt mit der gewünschten Aktion zusammenbringen. Sei es die Möglichkeit Ihren Kanal zu abonnieren, sich für einen Newsletter einzutragen oder auf ein anderes Video zu verlinken.

Stellen Sie sicher, dass der CTA hervorsticht und dass der Zuschauer bei Bedarf leicht handeln kann. Es muss nicht immer am Ende des Videos sein, da nicht alle Zuschauer bis zum Ende dran bleiben werden.

Gründer & CEO von UEBERVIDEO

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